Münster (Eig. Ber.). Einen Einstand nach Maß feierten die Damen des 1. Squashclubs Münster zum Auftakt der Regionalliga-Saison. Auswärts gewannen sie gegen Velbert und Bonn jeweils 3:1. Bei ihrem Debüt führte sich auch Neuzugang Cordula Pfannschmidt gut ein, die neue Nummer eins entschied beide Spiele für sich. Gegen Velbert patzte Britta Johannsen, gegen Bonn Tanya Farthing, zweimal siegreich blieben Leni Stöppelmann und Gisela Hähnel-Pinger.
„Ich hatte zwei Siege eingeplant, die Ergebnisse waren zu erwarten. In Schwierigkeiten sind wir nie gekommen“, resümierte Sportwart Bernd Adamaschek. Er hatte gar doppelten Grund zur Freude. Denn die 2. Mannschaft leistete für die Erste Schützenhilfe, indem sie überraschend Dortmund-Kley bezwang. Während Marion Meyer verlor, punkteten Renate Krawietz, Christa Flöter und Ursula Weitkamp. Gegen den Top-Favoriten der Regionalliga, Dortmund-Aplerbeck, waren sie beim 0:4 dann ohne Chance. „Das sind zwei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Andererseits hat die Mannschaft mit Kley einen Mitbewerber um einen der ersten Plätze stolpern lassen.“
Die 2. Herrenmannschaft fertigte Hamm in der Besetzung Raimond Hofmans, Christian Buschmann, Thomas Schmidt, Gregor Berges und Andreas Bisschop 5:0 ab, musste sich gegen Iserlohn 1:4 überraschend glatt geschlagen geben. Hier punktete allein Christian Buschmann, während sich auch Najib Ullah Sheikh bei seinem Debüt verlor.
In den Lokalderbys der Oberliga bewies Aufsteiger Squashfield durch 5:0-Erfolge gegen Squashboard und Squashclub III, dass die Mannschaft an der Tabellenspitze ein Wörtchen mitreden kann. Im dritten Spiel behauptete sich der Squashclub gegen Neuling Squashboard 4:1.
„Squashfield präsentierte sich sehr stark, das Team ist vor allem an den oberen Positionen sehr gut besetzt“, anerkannte Bernd Adamaschek, de- sen Ziel zumindest der drittletzte Platz und damit die Relegation ist.
Bericht der Westfälischen Nachrichten


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