Münster - Das Stöhnen war groß: „Keiner freut sich über mehr Arbeit“, gab Markus Knäpper die Reaktionen der Squasher nach den NRW-Open wieder. Das von Knäpper ersonnene „Westfälische System“ hatte ihnen sechs Spiele zugemutet, eines mehr als auf Ranglistenturnieren üblich. Dass es auch mehr Geld zu verdienen gab, mit 5555 so viel wie nirgends sonst in Deutschland, „das sehen die meisten ja erst auf den zweiten Blick“.
NRW-Open
Selbst die Wände des Courts waren am Ende der drei Tage schweißnass: Die NRW-Open in Münster haben ihre Spuren hinterlassen bei den Squashern und dort, wo sie sich spätestens im sechsten Spiel vor Erschöpfung anlehnen mussten.
Münster - Was die Englische Woche im Fußball ist, das könnte im Squash vielleicht schon bald als das Westfälische System bekannt sein. Bei der Premiere der NRW Open hatten die Veranstalter von Squashboard Münster jedenfalls zum ersten Mal auf einen neuen Modus gesetzt und diesem auch gleich einen ordentlichen Namen verpasst. Statt Achtel- und Viertelfinale wurde in Münster eine Gruppenphase in den Turnierablauf eingebaut.
Münster - Bis zur laufenden Nummer 16 ist die Setzliste der heute beginnenden NRW Open im Squash identisch mit der nationalen Rangliste: Die deutsche Squash-Elite hat sich nahezu geschlossen auf den Weg nach Münster gemacht. Erst die aktuellen Nummern 17 und 18 der deutschen Bestenliste haben nicht gemeldet und vermutlich einen sehr guten Grund, auf das sportlich wertvollste nationale Turnier nach den Deutschen Meisterschaften zu verzichten.
Münster - Die nationale Squash-Spitze kommt und votiert damit pro Münster und für das "Westfälische System" " ab morgen treten die Besten bei den NRW-Open des Squashboard Münster sechsmal in die Courts.
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