Münster. Die Squashszene in Münster wird immer übersichtlicher. Nachdem vor wenigen Wochen Squashboard Münster die Teams des Squashclubs Roxel in den eigenen Ligabetrieb integrierte und neun Mannschaften für die bevorstehende Meisterschaftsrunde meldete, vermeldet jetzt auch der 1. Squashclub Münster (SQCM) Zuwachs.
Der Verein nimmt vorbehaltlich der Zustimmung des Landesverbandes die beiden Mannschaften des Citysquashclubs Münster auf und geht damit mit zehn Teams in die neue Spielzeit. Drei Damenmannschaften (Bundesliga, Oberliga, Verbandsliga), vier Herrenteams (Oberliga, zweimal Landesliga, Bezirksliga) und drei Senioren-Mannschaften (Regionalliga, Oberliga und Verbandsliga) werden für den SQCM auf Punktejagd gehen. Damit ist wieder zusammengewachsen, was möglicherweise nie auseinander gehört hat, denn der Club City- Squash Münster ist erst vor zwei Jahren aus dem SQCM hervorgegangen.
In Sachen Spielort bleibt für den SQCM alles beim Alten. Wie bislang werden die Heimspiele weiter auf den Courts des „Squash Münster“ an der Steinfurter Straße ausgetragen. Allerdings bedurfte es einiger Mühen und Verpflichtungen seitens des Vereins, um diesen Spielort zu bewahren. „Der Squashclub Münster ist ab sofort Pächter der Anlage“, gab 1. Vorsitzender Bernd Adamaschek gestern bekannt, „anders war der Spielort nicht zu halten.“ In einer Blitzaktion hat sich der Verein zu diesem Schritt entschlossen, „denn sonst wäre es in Münster sehr, sehr eng geworden.“ Sowohl in Roxel als auch auf der Heimanlage von Squashboard Münster
an der Borkstraße sind zuletzt mehrere Courts geschlossen worden, der bisherige Pächter der Anlage an der Steinfurter Straße gab in der Sommerpause auf. „Wir hätten kaum eine Möglichkeit gehabt, unsere Mannschaften unterzubringen“, begründet Adamaschek diese Maßnahme, die in erster Linie einen sportlichen Hintergrund habe. „Wirtschaftlich ist das eher ein Risiko“, weiß Adamaschek, der seit 15 Jahren selbst Sportanlagen betreibt - unter anderem auch vor einigen Jahren die Anlage an der Steinfurter Straße, die am 17. August unter neuer Führung wieder ihre Pforten öffnet. „Der Name bleibt, aber wir wollen der ganzen Sache natürlich unseren Stempel aufdrücken“, soll ein schlüssiges Konzept erarbeitet werden, um die Anlage wirtschaftlich betreiben zu können. Als erstes großes Highlight steht am 19. und 20. August der 13. Rackettriathlon an.
Bericht der Westfälischen Nachrichten


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