Münster - Die Damen von Squashboard Münster haben den Hattrick geschafft. Durch zwei Regionalliga-Siege gegen die Hot Socks Essen/Mülheim und den 1. SCS Hilden hat der Klub von der Borkstraße vorzeitig die dritte Meisterschaft im dritten Jahr gesichert und will nun auch den dritten Aufstieg realisieren: Trainer Ralf Brandt wird Sponsoren und Partner suchen, aber auch die Entwicklungen in der Bundesliga Nord abwarten (s. Artikel unten).
Am letzten Heimspieltag war mit den Boarderinnen nicht zu spaßen: Ohne ihre Nummer zwei Nicole Weber legten Beate Leuchtenberg und Tanja Kaulfuß je zweimal mit ihren Einzelerfolgen den Grundstein für den Sieg. Ina Lütkemeyer an Position eins machte mit dem 9:6, 10:8, 9:4 über die Hot Socks-Akteurin Miriam Rösler das 3:0 perfekt. Den einzigen Fehltritt leistete sich Katrin Uthoff, die übernervös eher an sich selbst als an Hildens Andrea Langer scheiterte, aber schon beim gemeinsamen Meistersekt wieder lachen konnte.
"Unsere Stärke mit fünf ausgeglichenen Damen war einer der Gründe, warum uns im Endspurt um den Titel keine andere Mannschaft das Wasser reichen konnte", meinte Brandt. "Die Tür zur Bundesliga haben wir nun geöffnet." Squashboard warte ab, wie und wo die Deutsche Squash-Liga die Aufstiegsrunde ausrichtet und wie viele Damen künftig in Bundesliga-Teams stehen sollen.
Mit einer Energieleistung rang Squashboards Reserve die Oberliga-Gäste vom 1. SC Moers und SCS Essen nieder. "Das größte Tageslob gehört der Zweiten", zog Brandt den Hut vor Annette Dröge, Vera Scheiper und Simone Stoffmehl, die durch 2:1-Siege dem Rangersten und -zweiten Dämpfer verpassten. Dröge (3:1 und 3:2) wuchs in beiden Partien über sich hinaus.


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