Münster - Dass in der Regionalliga der Squash-Senioren der Klubvergleich zwischen dem Squashboard 81 und dem 1. SQCM ausgerechnet in Hilden über die Bühne geht, findet Ralf Brandt, Spieler und Teamsprecher der Boarder, etwas verwunderlich: "Das gibt es wohl nur im Squash.
" Allerdings erinnert sich Brandt gerne an das letzte Aufeinandertreffen der beiden Klubs, das war in Gelsenkirchen, und die Boarder gewannen.
Squashboard, in der ersten Saison in der höchsten Spielklasse der Senioren, hat sich mit dem Ligaprimus SQC, der einen Zähler Vorsprung hat, an der Tabellenspitze festgesetzt. Gastgeber SPT Landwehr/Hilden müsste für beide münsterschen Klubs zu schlagen sein, die Brisanz steckt natürlich im Derby.
Wer da die Nase vorn haben wird, lassen beide Lager offen. "Wir warten erstmal das letzte Spiel ab", übt sich Brandt in Zurückhaltung, und SQC-Manager Bernd Adamaschek haut in die selbe Kerbe: "Da ist alles möglich: Sieg, Remis, Niederlage. Mit einer Punkteteilung könnte ich ganz gut leben", findet der SQC-Macher. Der hofft natürlich, dass Spitzenass jan van der Velde sich von seinen Rückenproblemen so erholt hat, dass er antreten kann. Ralph Lenz, Jörg Witt und Andy Bisschop komplettieren den SQCM-Kader, während für Squashboard Klaus Burgholz, Brandt, Klaus Bochinski und Gero Richter in den Court gehen.
Auch in der Verbandsliga treffen Squashboard 2 und SQC 3 auswärts aufeinander. In Halle ist der 1. Ravensberger SC Gastgeber. Spannung ist auch in diesen Begegnungen angesagt, da sich hier die Tabellennachbarn gegenüberstehen. "In diesen Spielen ist alles drin", vermutet Brandt für die Boarder. Die SQCM-Reserve in der gleichen Liga hat am Samstag an der Steinfurter Straße Heimrecht gegen den CSC Castrop-Rauxel und Indo-Sport Dortmund.
Bericht der Münsterschen Zeitung


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