Münster - Dir Fronten in der Regionalliga der Squash-Senioren sind weitgehend geklärt. Unklar ist noch, welcher der beiden münsterschen Teams die Meisterschaft holt und welcher auf Platz zwei landet.
Die besseren Karten hat zurzeit das Squashboard in der Hand. Die Münsteraner reisen am vorletzten Spieltag zum Vorjahresmeister SC Harpen und treten dort auch gegen SCS Forum Castrop-Rauxel an. Respekt hat Teamsprecher Ralf Brandt vor allem vor dem Tabellendritten Harpen: "Auch wenn wir das Hinspiel gewonnen haben, können wir nicht davon ausgehen, dass diese Begenung ein Selbstläufer wird", sagt Brandt. Vor allem, wenn der Ex-Bundesligaakteur Helge Albers mitwirkt und so ein Markus Galecki an Position drei rutschen kann, sind die Bochumer eine echte Hausnummer. Mit weniger Schwierigkeiten rechnet Brandt gegen Castrop. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Klaus Burgholz, der sich mit Archillessehnen-Beschwerden in ärtzliche Beahndlung begab.
Zu Hause (Samstag 15 Uhr, Squash Münster, Steinfurter Straße) treten sämtliche Vertretungen des 1. SQCM an. Das wird ein großes Seniorenfestival", erklärt Klubchef Bernd Adamaschek. Die Erste will mit Siegen gegen Aplerbeck und Mönchengladbach den Abstand zum Lokalrivalen halten, auch wenn Adamaschek sagt: "Wir steuern klar auf die Vizemeisterschaft hin. "Jan van der Velde, Ralph Lenz und Andi Bisschop spieleln auf jeden Fall, an vier entscheidet sich kurzfristig, ob der beruflich stark eingebundene Jörg Witt oder Adamaschek selbst aufschlägt.
In der Verbandsliga kommt es an der Steinfurter Straße zum direkten Duell der münsterschen Reserve-Teams. Beide sind im gesicherten Mittelfeld. "In diesem Spiel geht es nur um die stadtinterne Ehre", sagt Adamaschek. Gegen den Tabellenzweiten Marl sind die münsterschen Mannschaften nur Außenseiter.
Die Dritte des SQCM bekommt es mit dem Tabellenführer aus Dorsten und Castrop 2 zu tun. "Wir holen im günstigsten Fall zwei Punkte", prognostiziert Adamaschek.


Kommentar schreiben