Die Teilnahme bei den Senioren Einzelmeisterschaften in Oldenburg hat sich für die Boarder ausgezahlt: Simone Korell siegte in der Königsklasse Ü35, Klaus Burgholz wurde Vizemeister in der Altersklasse Ü40.
Simone Korell, die erstmalig an den nationalen Titelkämpfern der Senioren teilnahm, wurde an diesem Wochenende nur wenig gefordert und gab auf dem Weg zum Titel nur einen einzigen Satz ab. Da nur fünf Damen in dieser Altersklasse gemeldet hatten, wurde die Meisterschaft im Spiel Jede-gegen-Jede ausgetragen. Stärkste Widersacherin war Claudia Schubert aus Friedberg. Korell behielt auch hier die Oberhand mit 5:9, 9:0, 9:1, 9:4.
Bei den Männern in der Altersklasse Ü40 kam es zu einer kleinen Sensation. Angetreten waren Münsters Herren hier mit Klaus Burgholz, Gero Richter und Ralf Brandt. Brandt verlor nach mäßiger Leistung gegen Torsten Maurer im Viertelfinale und belegte in der Endabrechnung Platz sechs. Während sich Richter bis ins Halbfinale vorspielte, um dort eigentlich auf den Titelfavoriten Andreas Hubbert zu treffen. Der Bundesligist aus Koblenz, hatte allerdings seine Rechnung ohne Klaus Burgholz gemacht, der nach langer Verletzungspause an diesem Tag meisterlich aufspielte.
In einem Fünfsatz-Krimi zermürbte Burgholz seinen Gegner mit 9:5, 7:9, 4:9, 10:9, 9:7. Allein in Satz vier wehrte der beste Münsteraner vier Matchbälle ab und holte einen 4:8-Rückstand Punkt für Punkt auf. Im Halbfinale hatte dann auch Clubkamerad Richter nicht den Hauch einer Chance und musste sich nach der 0:3-Niederlage mit dem kleinen Finale begnügen, welches er jedoch nicht für sich entscheiden konnte.
Bugholz, der am Sonntag dann im Endspiel auf Torsten Maurer traf, zollte seinen körperlichen Strapazen des Vortages Rechnung und verlor das Endspiel mit 2:9, 8:10 und 0:9. „Sein eigentliches Meisterstück hat Klaus gegen Hubbert vollbracht. Nach so langer Verletzung wieder auf so einem Niveau spielen zu können, vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen“, beglückwünschte Brandt seinen Teamkollegen.
In der Altersklasse Ü45 hätte wäre es fast zu einer ähnlichen Sensation gekommen. Klaus Bochinski spielte im Achtelfinale gegen den Topmann Volker Hauke. Bochinski brachte Hauke stark in Bedrängnis. Dieser behielt jedoch durch seine Routine mit 8:10, 10:9, 9:1, 9:2 die Oberhand. Bochinski gewann danach alle Platzierungsspiele und wurde Sieger der Trostrunde.
Die kompletten ergebnisse finden sie unter folgendem Link:
https://www.squashboard.de/images/verein/erfolge/20040509dsem2004_alle_ergebnisse.pdf
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Brandt


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