Während sich die Damen von der besten Seite zeigten, mussten die Herren ersatzgeschwächt ins Rennen gehen und brachten es in der Endabrechnung immer hin noch zu einer Platzierung unter den Top acht.
Nachdem die Damen im letzten Jahr nicht angetreten waren, stellte man seitens des Squashboard Münster mit den Spielerinnen Simone Korell, Nicole Weber und Ina Lütkemeyer wieder eine Mannschaft mit Aussicht auf Erfolg. Mit Münster meldeten noch RSC München, SG Hessen und Skwosch Frösche Marburg ein Team für die DSMM. Zu Beginn des Turniers einigten sich die Spielerinnen darauf, alle Teams mit vier Spielrinnen zu besetzen. Dieser Umstand führte dazu, dass Münster noch eine zusätzliche Spielerin von Marburg zugewiesen bekam.
Sowohl Hessen als auch Münster konnten sich in den Gruppenspielen durchsetzen ohne ein Spiel abzugeben, so dass es am Samstag dann in der Begegnung Squashboard Münster gegen SG Hessen zu einem echten Endspiel kam. Felicitas Döhring als Münsteraner Gast musste gegen Gaby Hoy in eine glatte 0:3 Niederlage einwilligen, die aber durch eine glänzend aufgelegte Nicole Weber im darauf folgenden Spiel mit 3:0 für Squashboard Münster egalisiert wurde. An Position eins lies danach Simone Korell gegen Kirsten Sünskes nicht anbrennen und brachte ihren Verein mit diesem Sieg in Führung. Im letzten Spiel war es dann Ina Lütkemeyer überlassen für Squashboard die Meisterschaft perfekt zu machen.
Mit einem überragenden Spiel ging die Münsteranerin gegen Störte Becker schnell mit 2:0 in Führung. In den nächsten Sätzen verließ Lütkemeyer allerdings die Kraft und es kam 2:2 Ausgleich. In dem entscheiden Durchgang konnte die Regionalligistin aus Münster noch mal einen 3:6 Rückstand in einen 8:6 Führung mit Matchball umwandeln, musste sich jedoch unglücklich mit 9:10 geschlagen geben. Der Titel ging jedoch nach Münster, da die Squashboarder mit einem Satz Vorsprung das bessere Satzverhältnis für sich verbuchen konnten. „Die Mädels haben super gespielt und klasse gekämpft. Durch eine Aufstockung der Spielerinnen pro Mannschaft kamen wir allerdings etwas in Zugzwang. Letztendlich sind wir aber doch verdienter Meister geworden. Glückwunsch an das Team.“
Ergebnisse Damen DSMM 07.06 – 08.06.2007
Squashboard Münster(1) RSC München 4:0
Squashboard Münster(1) SG Hessen 2:2
Squashboard Münster(1) Skwosch Frösche Marburg 4:0
Was den Damen gegönnt war, von dem blieben die Männer bei dieser Meisterschaft weit entfernt. In der Auftaktbegegnung gegen Eschweiler II konnten noch alle Spiele gewonnen werden, wobei hier Aufgrund der fehlenden Anzahl von Spielern alle Damen mit in das Herrenteam aufrückten. Im Viertelfinale war dann aber im Spiel gegen SC Colonia Endstation. Die Münsteraner mussten in eine 1:4 Niederlage einwilligen, bei der nur Korell gegen den Zweitligaspieler Patrick Adler die Oberhand behielt, und die Zuschauer nach dem Spiel ihr diesen Sieg mit „standing ovation“ versüßten.
Im Spiel um Platz Fünf mussten die Boarder dann in eine 2:3 Niederlage gegen des hinnehmen. Hier gewannen nur Richter und Korell ihre Spiele. Im letzten Spiel um Platz sieben gab es dann aber einen glatten 5:0 Erfolg über Hamborn. „Simone ist die Spielerin des Turniers. Sie hat alle sieben Spiele gewonnen und der männlichen Konkurrenz wieder einmal das Fürchten gelehrt. An ihr sollten sich alle Squasher ein Beispiel nehmen. Sie gehört in dieser Sportart in Deutschland sicherlich zu den Ausnahmesportlern, und das in diesem Alter“, war Trainer Brandt voll des Lobes.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Brandt


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