Deutsche Meisterschaften

Korell gegen Rohrmüller ausgeschieden
Korell gegen Rohrmüller ausgeschieden

DM: Korell und Elger ausgeschieden

Während für Yvonne Elger wie erwartet in der ersten Runde gegen die routinierte Anke Achtermann Schluß war, konnte Simone Korell das erwünschte Zeil Halbfinale nicht erreichen. Nach dem Ausscheiden einiger Favoriten, sind nun die größten Titelanwärter Simon Rösner bei den Herren und Karin Berière bei den Damen.

Elger starte nervös gegen Achtermann ins Spiel, konnte sich aber später steigern, aber am Ende hieß dann doch 0:3 gegen Yvonne (0:9, 1:9, 6:9).

Simone Korell konnte ihr erstes Spiel gegen Kathrin Kühme glatt mit 3:0 (9:3, 9:3, 9:0) gewinnen. Im Viertelfinale ging es dann gegen Kathrin Rohrmüller, dort lag Korell anfangs mit 0:2-Sätzen zurück und konnte durch den Gewinn des 3. Satzes noch ein verkürzen. Am Ende gewann Rohrmüller dann doch mit 3:1-Sätzen.

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Offizielle Pressemitteilung

Nach Aus von Seestaller und Leifels wird ein ganz neuer Meister gesucht

Rösner spielt sich in Favoritenrolle – Vizemeisterin Daniela Schumann fliegt raus

Das Favoritensterben bei den 31. Deutschen Einzelmeisterschaften geht weiter: Nach Patrick Gässler am zweiten erwischte es am dritten Tag den Titelverteidiger Hansi Seestaller (Schängel SC Koblenz). Er verlor gegen André Haschker (Skwosch-Frösche Marburg). In einem packenden Spiel bezwang Simon Baker (Sport-Insel Stuttgart) den Meister von 2004 Stefan Leifels (Paderborner SC) letztendlich doch klarer als erwartet. Souverän spielte sich Simon Rösner (Paderborner SC) ins Halbfinale und in die Rolle des Titelfavoriten. Bei den Damen gab es ebenfalls eine Sensation: Die an Nummer 2 gesetzte Daniela Schumann verlor nach indiskutabler Leistung gegen Pamela Hathway. Ansonsten unterstrich Meisterin Karin Berière ihre Titelambitionen und steht ebenso im Halbfinale wie Kathrin Rohrmüller und Katharina Witt.

Erst die Arme in die Höhe gereckt, dann kam die Faust. Der 22 Jahre alte André Haschker erreichte sein bislang größtes sportliches Ziel und zog ins Halbfinale der Meisterschaften ein. Im ersten Satz noch konnte der Marburger eine Führung nicht zum Satzgewinn verwerten. Doch mit jedem Ballwechsel spürten die Zuschauer auf der vollbesetzten Tribüne, dass Hansi Seestaller nicht in Topform und zu schlagen war. Und André Haschker ließ sich die Chance seines Lebens nicht entgehen. In langen Ballwechseln machte er Seestaller müde und wartete auf dessen Fehler. Am Ende stand es 3:1 für den Marburger.

In der unteren Hälfte des Tableaus kam es zum Aufeinandertreffen der Überraschungs-Viertelfinalisten. Dennis Drenjovski (Sport-Insel Stuttgart) konnte dabei seinen Coup vom Vortag, als er seinen Teamkollegen Patrick Gässler aus dem Turnier warf, nicht wiederholen. Sein Gegner, der 18 Jahre junge Jens Schoor (Black & White Worms) ließ sich nur im ersten Satz von dem dynamischen Spiel des Stuttgarters beeindrucken. Dann setzte sich der Wormser durch und gewann in vier Sätzen.

Das zweite Spiel der unteren Hälfte war ein Squash-Leckerbissen. Johannes Voit (1. SRC Wiesental) zeigte sich gegenüber dem Vortag enorm verbessert und spielte beherzt auf. Dass es nicht zum Sieg, ja nicht einmal zu einem Satzgewinn reichte, lag am Gegner: Der 18-jährige Simon Rösner hatte auf fast jeden glänzenden Schlag von Voit eine bessere Antwort. Und viele der Zuschauer waren sich hinterher einig, dass sie wohl den künftigen Deutschen Meister gesehen haben – wenn nicht 2006, dann spätestens 2007. Im vorweggenommenen Halbfinale standen sich die Nummer 1 der Deutschen Rangliste Stefan Leifels (Paderborner SC) und Simon Baker (Sport-Insel Stuttgart ) gegenüber. Baker dominierte im Duell der 32-Jährigen die ersten beiden Sätze mit aggressivem variantenreichem Spiel. Erst im dritten Satz fand Leifels in seinen Rhythmus und viele Zuschauer glaubten im vierten dann schon an die Wende zu Gunsten des Paderborners. Aber der vor knapp einem Jahr eingebürgerte Australier hielt dagegen und darf weiter darauf hoffen, als Neu-Deutscher gleich im ersten Anlauf den Titel zu holen. Damit stehen nicht nur die Halbfinalpaarungen fest, sondern auch, dass auf dem Meisterpokal ein ganz neuer Name eingraviert sein wird, denn weder Baker, Haschker, Rösner und Schoor haben je ein Halbfinale bei den Einzelmeisterschaften erreicht.

Bei den Damen war das Ausscheiden der an Nummer 2 gesetzten Daniela Schumann (1. SC Bordesholm) gegen die deutsche Jugendmeisterin Pamela Hathway (SC Deisenhofen) im Achtelfinale eine echte Sensation. Karin Berière (CW Bonn/Mülheim) machte dagegen mit ihrer Gegnerin Jessica Reese (1.SC Bordesholm) kurzen Prozess und steht im Halbfinale, wo sie auf Kathrin Rohrmülller (Squash-Insel Taufkirchen) trifft. Die hatte allerdings mit Simone Korell (match & motion Gütersloh) mehr Mühe, als ihr lieb war. Die Bayerin wachte erst nach verlorenem ersten Satz auf. Der Eindruck, dass Karin Berière relativ ungefährdet ihrer zweiten Meisterschaft entgegenstrebt, drängt sich auf.

Auch Katharina Witt (1. SC Bordesholm) war im ersten Satz gegen Carola Weiß (SC München-Solln) nicht auf Ballhöhe. Mit zunehmender Spieldauer bekam sie jedoch Ball und Gegnerin besser in den Griff und zog ins Halbfinale ein, wo sie auf die 18-jährige Pamela Hathway (SC Deisenhofen) trifft, die ihre Chance beim Schopfe packte und im Viertelfinale auch noch die höher eingestufte Sandra Krüger (CW Bonn/Mülheim) in vier Sätzen ausschaltete.

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