Münsterscher Klub ist einer von vier Startern beim Ligapokal / Heute gegen Köln
Münster - In vielen Sportarten ist der Pokalwettbewerb schon längst eine Institution geworden. Nicht so beim Squash: Erstmalig veranstaltet der nordrhein-westfälische Landesverband den Ligapokal, und mit dem Squashboard ist ein münsterscher Verein mittendrin.
Heute (19:45 Uhr, Sport Center Borkstrasse) empfangen die Boarder den SC COlonia. Für die Münsteraner geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition zu schaffen für das Rückspiel am 26. Februar in Köln. Der Sieger dieses Duells trifft im Finale am 15. März in Mülheim auf den Sieger der Partie zwischen Hamborn und Hünxe.
Das aus dem mitgliederstarken Landesverband nur vier Klubs gemeldet haben für die Premiere, zeigt, dass sich dieser Wettbewerb noch wird etablieren müssen. "Dies bedeutet aber nicht, dass es spielerische Klasse fehlt", erklärte Squashboards Teamsprecher Ralf Brandt.
Gerade das heutige Match wird spannend. Dafür sorgt der besondere Modus. Immer im Wechsel gehen pro Mannschaft zwei komplette Teams - also vier Herren und drei Damen - in den Court. Bei den Damen sind die Regionalliga-Spielerinnen Tanja Kaulfuß, Ina Lütkemeyer und Beate Böing favorisiert gegen die Kölner Sylvia Winter, Krin Jansen und Maren Hochscherf, die in der Verbandsliga aufschlagen.
Anders sieht es bei den HErren aus: Köln steht in der Regionalliga aussichtsreich im Rennen und hat als Vierter genauso viele Minuspunkte wie der Spitzenreiter. Mit dem ehemaligen deutschen Meister Florian Pößl und Ingo Saam an den Spitzenpositionen ist der SC auf dem Papier besser besetzt als der Oberligist Münster mit Ralf Rüdebusch und Klaus Burgholz. Mehr Chancen haben Ralf Brandt gegen James Piddington und Gero Richter gegen Patrick Adler.
Bericht der Münsterschen Zeitung


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