Münster - Zum bestbesuchten Squash-Turnier Nordrhein-Westfalens haben sich die MS-Open gemausert. Mehr als 100 Teilnehmer kämpfen am kommenden Wochenende nicht nur um den Turniersieg, für viele unter ihnen geht es auch Ranglisten-Punkte.
"Die MS-Open sind ein offenes Ranglistenturnier des Landesverbandes NRW", berichtet Ralf Brandt, Pressewart des ausrichtenden Vereins Squashboard Münster.
Zwei Konkurrenzen werden bei den Damen ausgetragen, bei den Herren wird in vier unterschiedlichen Leistungsklassen gestartet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf den Königsklassen, der Damen-A und Herren A-Konkurrenz.
"Wir gehen von einem Zweikampf aus", sagt Brandt mit Blick auf das 16er-Feld der Damen. Favorisiert ist hier die frischgebackene deutsche Mannschaftsmeisterin und aktuelle Nummer sechs der deutschen Rangliste, Simone Korell (CW Bonn/Mülheim). An Position zwei ist die Münsteranerin Eva Maria Brauckmann gesetzt, die im Vorjahresfinale Korell unterlag. "Eva hat Trainingsrückstand", wird es laut Brandt schwer für Brauckmann, wieder ins Endspiel vorzustoßen. Denn hinter ihr tummeln sich in der Setzliste etliche stark einzuschätzende Bundes- und Regionalliga-Spielerinnen.
Bei den Herren findet die Titelvergabe in der A-Klasse dieses Mal ohne münstersche Beteiligung statt. Markus Knäpper ist beruflich verhindert, Vorjahresfinalist Christian Spindler laboriert an einer Verletzung. Als erster Anwärter auf den Sieg gilt in diesem Jahr der Belgier Rob Aerts. "Der hat Bundesliga-Format", so der Pressesprecher zu Aerts, der in Belgien in der 1.Division spielt. Chancen werden auch Daniel Zilic (1.SRV Hannover), derzeit 22. der nationalen Rangliste, Friedrich Scheel (CW Bonn Mülheim/28) und Marc Hörning (SRC Hünxe) eingeräumt. Gespannt sein darf man auf das Abschneiden von Youngster Pascal Tagaz, im letzten Jahr noch Teilnehmer an der Jugend-WM in Pakistan.
"Wir haben auch sechs bis acht Teilnehmer aus England und Belgien", freut man sich bei den Boardern auch über internationales Flair im Sportcenter Borkstraße. "Unser Turnier ist so etwas wie das kleine Halle des Squahs geworden", so Organisator Stefan Brinkmann.


Kommentar schreiben