Münster. Mit doppelter Kraft voraus: Bei den Münster Open im Squash wird die Setzliste von einer spielstarken münsterischen Doppelspitze angeführt. Simone Korell und Eva Brauckmann gehen am Wochenende als Nummer eins und zwei auf den Courts an der Borkstraße in den Wettbewerb.
Die Konkurrenz kommt indes längst nicht mehr nur aus Nordrhein-Westfalen, auch Spieler und Spielerinnen aus England und Belgien haben den Westfalenklassiker längst für sich entdeckt. In den letzten Jahren sind wir so etwas wie ein Grenzlandturnier geworden. Ich glaube, wir haben mit dem Turnier über eineinhalb Tage, den frühen Beginn am Freitag, der neuen Turniersoftware, sowie mit unserer Seite im Internet genau den Nerv der Zeit getroffen. Wir sind so etwas wie das kleine Halle des Squash geworden, freut sich Turnierorganisator Stefan Brinkmann.
Und der Erfolg gibt Brinkmann Recht. Denn im Vergleich zu den anderen Turnieren in NRW, können wir immer noch zulegen. Mit 105 Teilnehmern sind wir das bestbesuchte Turnier im NRW-Circuit.
Dass Quantität nicht zu Lasten der Qualität gehen muss, weiß Mitorganisator Ralf Brandt vom gastgebenden Squashboard Münster: In den A-Kategorien finden sich fast ausschließlich Spieler mit Bundesligaformat wieder. In den B-Feldern ist schon eine gute Oberligaspielstärke erforderlich, um überhaupt unter die ersten Acht vorzustoßen.
Das Damenfeld wird von der frisch gebackenen deutschen Mannschaftsmeisterin und Vorjahressiegerin Simone Korell (CW Bonn/Mülheim, Squashboard Münster) angeführt. Gefolgt von Eva Maria Brauckmann, die sich schon dreimal den Titel der MS-Open sichern konnte und in der abgelaufenen Saison noch für den SQCM in der Bundesliga um Punkte kämpfte. An Position drei greift die Essenerin Susanne Müller in das Turniergeschehen ein, an Position Vier ist Jennifer Winkelmann aus Hünxe gesetzt. Weitere Spielerinnen aus Münster sind Stephanie Rohe (SQCM), Katrin Uthoff und Yvonne Elger (beide Squashboard).
Bei den Herren findet die Titelvergabe ohne münsterische Beteiligung statt. Markus Knäpper ist beruflich verhindert und der Exmünsteraner Christian Spindler laboriert immer noch an einer Verletzung und musste seine Beteiligung absagen. Deswegen rücken der Belgier Rob Aerts, aktuell spielberechtigt für Dortmund und Daniel Zilic aus Niedersachsen auf die Top-Positionen. Im B-Feld der Herren sind es mit Richter, Brandt, Mullen, Müller, Walter, Havelt und Schmidt gleich sieben Akteure aus den Reihen des Squashboard, die versuchen werden, sich den Turniersieg zu sichern.

Simone Korell führ die Setzliste bei den MS-Open an.


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