Münster - Eine neue Form des Squash ließ sich Ralf Brandt vom Squashboard Münster für die Jubiläumsausgabe der MS-Open einfallen. Erstmals fand eine Konkurrenz im Modus "Five Shoot Out" statt. Christian Wucherer wurde gestern zum ersten "Weltmeister" dieser Disiplin gekürt.
Im 15. Jahr des Bestehens kam aber auch die traditionelle Turnierform nicht zu kurz. Erfreulich aus Münsteraner Sicht, wenn auch wenig überraschend, war der Sieg von Simone Korell bei den Damen-A. Ohne Satzverlust kam die Squashboard-Akteurin durch das Turnier, und besiegte auch Eva Brauckmann von Match&Motion SC Gütersloh im Finale ohne Probleme. Für Korell ist es bereits der vierte Sieg bei diesem Turnier in Folge.
Wohl auch aus diesem Grund suchte sich Korell eine neue Herausforderung und trat auch in der Herren-A-Konkurrenz an. Als einzige Teilnehmer aus Münster. Allerdings musste sie schon in der ersten Runde passen. "Ich habe mich aber gut geschlagen, und immerhin einen Satz gewonnen", sagte Korell. Die Entscheidung um den Titel fiel indes deutlich spannender aus als bei den Damen. Auch dank des neu erworbenen Status als PSA-Turnier war das Feld diesmal stark besetzt, schließlich gab es erstmals auch Weltranglistenpunkte in Münster zu holen.
Im Finale standen sich Marc Hörning vom Zweitligisten Squash Inn Hamborn und der Münchner Erstliga-Squasher Karamat Khan gegenüber. Nachdem Hörning die ersten beiden Sätze für sich entschieden hatte, legte Khan einen Zahn zu und verkürzte auf 1:2. In einem nun hitzigen Spiel entschied Hörning den vierten Satz erst im Tiebreak für sich und holte damit seinen ersten MS-Open-Titel bei der vierten Teilnahme. "Wir waren beide schon im Halbfinale über fünf Sätze gegangen und gegen Ende des Spiels ziemlich platt. Ich weiß nicht, ob ich mich in einem fünften Satz noch hätte motivieren können", gab der 32-jährige Sieger zu.



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