Münster - "Alle zwei Jahre gibt es immer das Ringen mit den großen Fußballklassikern WM und EM. Dieses Jahr ist wieder so eines, aber mittlerweile haben wir uns darauf eingestellt, dass alle Turnierteilnehmer ihre Spiele absolvieren können, ohne dass sie etwas verpassen", freut sich Turnierorganisator Stefan Brinkmann auf die knapp 100 gemeldeten Aktiven. Wie schon in den Jahren zuvor, findet der Saisonauftakt wieder mit größten Turnier auf Landesebene in Münster statt. Auch im Vergleich zu den Turnieren im Land rangiert der Westfalenklassiker im Wettbewerbsoberhaus.
"Das A-Feld hat einen ähnlichen Charakter wie im letzten Jahr. Mit André Haschker und Raphael Kandra haben aktuelle Nationalspieler gemeldet, die noch vor einigen Wochen das deutsche Team zur Bronzemedaille gesquasht haben". An Position drei der Setzliste steht der Neuwormser Tim Weber, gefolgt von dem Hamborner Christian Wucherer. Das Einstiegskriterium für das Feld ist Regionalligaspielstärke.
Auch Münsters Nationalspielerin Eva Brauckmann und Seniorin Simone Korell haben bei den Männern gemeldet, um den Gummiball hinterherzujagen. Während Brauckmann ihre Form, die sie bei der Team EM hatte, bestätigen möchte, ist es für Korell eine Standortbestimmung: In vier Wochen findet in London die WM der Senioren statt. Und hier möchte Simone Korell ihren WM-Titel, den sie vor zwei Jahren errang, verteidigen.
Gleiche Qualität und mit "WM-Flair" wird es im Five Shoot-Out, dem Turnier im Turnier zugehen. Diese Speed-Squash-Variante hat sich mehr als etabliert. Innerhalb von fünf Gewinnpunkten - so lange dauert ein Spiel - kann alles passieren. Ein großes Feld, alle Leistungsklassen zusammen und zwei Weltmeister garantieren für Squash auf höchstem Niveau. Der aktuelle Weltmeister Christian Wucherer führt das Feld an.
Ein Novum feiert die "WM" im Spindschießen. Hier wird von einer Base aus versucht, den Squashball mit dem Schläger in einen Spind zu schießen. Eine Variante aus Minigolf, Billiard und Squash. Der Austragungsort: eine Umkleidekabine. Die Regeln: ganz einfach. Ein Spieler bestimmt einen Spind und den Standort, vom dem aus geschlagen werden soll, die sogenannte Base. "Er bestimmt auch, wie sehr der Spind geöffnet ist und ob Gegenstände darin liegen", erklärt Daniel Nölleke, Miterfinder der Sportart.
Bei der Herren-B-Konkurrenz finden sich die Spieler der Oberliga wieder. Der Zweitplatzierte von 2011, Julian Scheipermeier aus Rheine führt hier die Setzliste an. Sein ewiger Rivale Peter Russ, ebenfalls Rheine und Sieger von 2010 wird wieder versuchen, das Finlae zu erreichen. Markus Havelt, ein Exmünsteraner ist ebenfalls mit von der Partie.
Bericht der Westfälische Nachrichten


Kommentar schreiben