Münster (os) - Nur um Haaresbreite schrammte Lokalmatador Markus Knäpper am Sieg bei den "Münster-Open" der Squasher vorbei, die gleichzeitig als NRW-Ranglistenturnier gewertet wurden.
Im Finale des Herren A-Feldes gewann Knäpper vom Oberligisten und Veranstalter Squashboard gegen den Bundesliga-Spieler Kai Klosa - Nummer sechs in Deutschland - die ersten Sätze mit 9:2, 9:5, verlor dann aber die Durchgänge drei bis fünf mit 6:9, 7:9 und 2:9. Besonders ärgerlich war, dass Knäpper im vierten Set einen 6:1-Vorsprung verspielte. Trotz der Finalniederlage dürfte Knäpper in der NRW-Rangliste aber einen Sprung nach oben machen. Im Semifinale hatte der Student den Gelsenkirchener Bundesligaspieler Marco Augustin klar in drei Sätzen besiegt.
Bei den Damen ging der Titel an die Recklinghausenerin Eva Maria Brauckmann, die sich im Finale gegen Anke Achtermann durchsetzte. Für die Überraschung sorgte Andrea Tüschen vom Squashboard, die Platz drei erreichte. Die Landesligaakteurin platzierte sich noch vor Tanja Scheer (ebenfalls Squashboard), die in der Vorrunde ausschied.
Bei den Herren B musste sich Mitorganisator Ralf Brandt erst im Finale dem Sieger Ulli Schlepphorst (Herford) in fünf Sätzen beugen. "Ich hatte nachher keine Substanz mehr", gestand Brandt, dem im vierten Durchgang ein entscheidender taktischer Fehler unterlief. Sehr zufrieden zeigte sich Brandt mit der Veranstaltung: "Das war eine runde Sache." Trotz der Konkurrenz der Turniere in Bremen und Luxemburg kamen 95 Squasher nach Münster.
Bericht der Münsterschen Zeitung


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