MS-Open

Squash: 3:1-Finalsieg über Jugend-Nationalspielerin Jennifer Post / Markus Knapper belegt Rang drei
Squash: 3:1-Finalsieg über Jugend-Nationalspielerin Jennifer Post / Markus Knapper belegt Rang drei

WN: Tanja Scheer gewinnt die MS-Open

Münster - Die MS-Open bleiben ein gutes Pflaster für Münsters Squash-Damen. Tanja Scheer heißt die Gewinnerin des vom Squashboard Münster organisierten Turniers an der Borkstraße. In einem jederzeit packenden Finale setzte sich die Akteurin vom Squash Club Münster gestern gegen die erst 17-jährige Jugend-Nationalspieerin Jennifer Post (SC COlonia) mit 3:1 Sätzen durch

"Ich habe eigentlich nicht daran geglaub, hier heute gewinnen zu können", gab die völlig erschöpfte Lokalmatadorin nach dem Finale zu. "Glücklicherweise konnte ich Jennifer mein Spiel aufzwingen."

Tanja Scheer hat sich den Siegerpokal bei den MS-Open redlich verdient

Hatte sich nach vier mühseligen Endspiel-Sätzen den Siegerpokal bei den MS-Open redlich verdient: Tanja Scheer vom Squash-Club Münster.

Der Schlüssel zum Sieg seien die kurzen Bälle gewesen. "Mit denen kam meine Gegnerin überhaupt nicht zurecht." Kampfgeist und Routine spielten ebenso eine große Rolle. Denn nach dem Gewinn des ersten Satzes (9:4) profitierte die Münsteranerin in Durchgang zwei von der Unerfahrenheit der Kölnerin. Diese ließ sich nach einer 6:4-Führung durch einige unnötige Punktverluste völlig aus dem Konzept bringen und schenkte den Satz völlig entnervt ab (6:9). Nach eriner kurzen Auszeit in Abschnitt drei (4:9) machte Tanja Scheer durch das 9:5 im vierten Durchgang alles klar.

Im Halbfinale hatte die 29-jährige Gewinnerin ihre Vereinskollegin und Titelverteidigerin Eva Brauckmann knapp mit 3:2 bezwingen können. Diese belegte am Ende Rang drei.

Mit einem dritten Rang musste sich auch SQCM-Akteur Markus Knäpper zufrieden geben. Im Halbfinale unterlag der als Geheimfavorit gehandelte Zweitligaspieler dem späteren Gewinner der Herren A-Konkurrent Jens Fuhrmann (SC Witzhausen) knapp in fünf Sätzen. "Ich habe das Spiel ein wenig auf die leichte Schulter genommen", ärgerte sich Knäpper über die vergebene Endspielteilnahme.

Dass Jens Fuhrmann, der einst in den Top-Ten der deutschen Rangliste zu finden war, bei den MS-Open so gut aufspeilen würde, überraschte den Sieger selbst: "Ich habe eine lange Zeit nicht mit vollem Einsatz trainieren können und wollte auf diesem Turnier mal meine Grenzen austesten." Dass ihm diese an der Borkstraße nicht aufgezeigt wurden, war für den aus Hessen stammenden 30-Jährigen eine "äußerst positive Überraschung". Das Finale gegen Felix Lobert (Paderborner SC) gewann Jens Fuhrmann mit 3:1 Sätzen.

Vom reibungslosen Turnierablauf angetan war indessen Mitveranstalter Ralf Brandt vom Squashboard Münster. Von den 100 gemeldeten Teilnehmern hatten lediglich sehcs abgesagt, so dass man bei den Herren in vier, bei den Damen in drei Konkurrenzen an den Start gehen konnte. "80 Prozent der Anmeldungen sind über das Internet" (www.msopen.de) gelaufen", freute sich Organisator Stefan Brinkmann (Squashboard Münster) über die große Web-Resonanz.

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