Die MS-Open als Westfalenklassiker sind ein fester Bestandteil des Squashkalenders in NRW. Und auch wenn die Liga sich in die Sommerpause verabschiedet hat und ganz Deutschland in den WM-Fußball-Modus schaltet, erfreut sich der Squashklassiker einer mitunter familiären Beliebtheit.
Gleichzeitig kommen die Turnierorganisatoren Daniel und Stefan Brinkmann, sowie Ralf Brandt immer wieder zu der Erkenntnis, dass die MS-Open als Sprungbrett für Deutschlands Squashelite genutzt wird. Dieses Jahr sogar als Rebound.
Sucht man einen Erklärungsansatz für die Meldebereitschaft der Squashelite, „dann wird es wohl so sein, dass man weiß, was man in Münster bekommt“ sind sich die Organisatoren einig. „Die MS-Open stehen für pünktliche und straffe Spielzeiten, für ein respektvolles Miteinander, einen perfekten Webauftritt und einer fairen Preisstruktur bei den Anmeldegebühren“, so Stefan Brinkmann. „Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass die Spieler ein vernünftiges Turnierumfeld wünschen und keine überzogenen Anmeldegebühren, für die man nur ein Stirnrunzeln übrighat“, bemerkt Daniel Brinkman.

Deutschlands aktuell bester Squashspieler, Raphael Kandra, schlägt am Samstag an der Borkstrasse auf (Foto: IMAGO/Patrik Uhlir)
In dem Herren A Feld finden sich vier Spieler aus der Bundesliga, die anderen sind alle in der Regionalliga unterwegs“. Und mit Raphael Kandra als aktuelle Nummer 1 des DSQV und deutscher Vizemeister hat zudem der MS-Open Sieger von 2012 gemeldet. „Die Brüder Fabian und Andre Igelbrink werden nicht gewillt sein, Raphael den Titel kampflos zu überlassen, das wird ein heißer Ritt!“, sagt Brandt.
Gespannt sein darf man auch auf das Auftreten des ehemaligen deutschen Meisters und mehrfachen Mannschaftsmeister mit SC Paderborn, Stefan Leifels. Der mittlerweile Aktive Ü50er wurde bei den NRW-Open 2005 in Münster Dritter. Andreas Müller, ein weiterer Boader mit Oberliganiveau ist im B-Feld gemeldet.
Auch im Damen Feld wird es mit Nicol Wilp eine Squashboarderin geben, die um den Stadtmeistertitel mitspielen wird. Ob ihr die Revanche für die letztjährige Finalniederlage gelingen wird, wird sich zeigen. Die Siegerin Liane Manderfeld (DRL 29) vom SRC Duisburg ist auch dabei und wird versuchen ihren Titel zu verteidigen.
Generell stehen die MS-Open im Zeichen der Hobby-Squasher. „Wir hätten dieses 16er Feld nicht einsetzen können, wenn wir die Ranglistenordnung der Verbände hätten berücksichtigen müssen“, so Daniel Brinkmann. „Und in Münster gibt es viele Freizeitspieler, denen man einfach gerecht werden muss“. Gleichzeitig möchte man seitens der Organisatoren auf die olympische Sportart Squash aufmerksam machen.
Ein Bericht der Westfälischen Nachrichten





