Mülheim - Mit zwei Titeln und drei zweiten Plätzen stellten die münsterschen Senioren-Squasher die erfolgreichste Stadtauswahl bei den NRW-Meisterschaften in Mülheim.
In der Königsklasse Ü 35 spielte sich Squashboards Michael Elger mit seiner stärksten Saisonleistung bis ins Finale vor, in dem er allerdings gegen Sascha Pfau keine Chance hatte bei der 0:3-Niederlage. Der für den Erstligisten SP Gießen gemeldete Pfau durfte bei den NRW-Titelkämpfen starten, da er in Köln seinen Wohnsitz hat.
In der Ü 40 kam es zum klubinternen Finale zwischen den Boardern Ralf Brandt und Gero Richter. An seinem 42. Geburtstag hatte Brandt im Finale mit 3:1 Sätzen das bessere Ende für sich. Richter brauchte einige Zeit, um sich an den ungewöhnlichen Dreiseiten-Glascourt zu gewöhnen. "Das ist so, als wenn man beim Tennis von Asche auf Rasen wechselt", verdeutlichte Brandt. Er selbst kennt den Glascourt, da er in Mülheim die Bundesligaakteurin Simone Korell trainiert.
In der Ü 45 spielte sich mit Klaus Bochinski ein weiterer Squashboarder bis ins Endspiel. Hier glaubte er gegen den haushohen Favoriten Udo Kahl (Köln) zu spät an seine Chance und verlor mit 1:3. "Wenn er in den fünften Satz gegangen wäre, hätte er gewonnen", vermutete Brandt.
Albert Böwering hielt als einziger die Farben des 1. SQCM hoch, das aber hoch erfolgreich. In der Ü 55 blieb Böwering in allen vier Spielen ohne Satzverlust. Da er gerade 55 geworden ist, sei er "noch ein Frischling in dieser Klasse", scherzte SQCM-Teamsprecher Bernd Adamaschek.
Brandt, Richter und Bochinski mussten nach dem Seniorenturnier gleich noch einmal ran. Mit den Boardern verlor das Trio das Spiel um Platz drei im Ligapokal mit 3:4 gegen SRC Hünxe. Die Chancen des gemischten münsterschen Teams schmälerten sich durch den Ausfall von Klaus Burgholz und Annette Dröge. Bei den Damen hielt sich die Nummer eins Tanja Kaulfuß schadlos beim klaren 3:0-Erfolg gegen Karin Eiting, bei den Herren setzten sich Gero Richter mit 3:0 gegen Rainer Westphal und Klaus Bochinski mit 3:1 gegen Sven Girnt durch.

Hatte doppelten Grund zum Feiern: An seinem 42. Geburtstag wurde Ralf Brandt NRW-Landesmeister.
Bericht der Münsterschen Zeitung


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