Münster - Es hätte ein großartiges Squashturnier werden können: Die münsterschen Vereine 1.SQC und Squashboard hatten für die NRW-Open am 15.-17. Oktober schon Sponsoren gefunden und einen Shuttle-Service zwischen Steinfurter Straße und Borkstraße organisiert.
Doch der Bundesverband DSRV verbot den eigentlich satzungsgemäßen Modus, der nach der ersten Runde eine Phase der letzten 16 vorsah, die zu viert und jeder gegen jeden die Halbfinalisten ermitteln sollten. Das somit jeder sechs statt fünf Spiele haben und vor dem Schlusstag die Gruppensieger geehrt werden sollten, war mit den Sponsoren fest vereinbart, dem DSRV aber passte das nicht.
"Es ist sehr schade", sagte uns Ralf Brandt von Squashboard, "es wäre das größte Einzelturnier geworden mit Jugend und Senioren." Eine Dotierung von 8000 bis 12000 Euro stand im Raum. Die NRW-Open waren bereits für fünf Jahre im Voraus geplant, eventuell sollten sie auch als Qualiturnier für die Nationalmannschaft dienen. Nun verweist der DSRV auf die zeitgleich stattfindenden Open in Koblenz.spa


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