Münster (Eig. Ber.). Das Rekordergebnis aus den Jahren 1989 und 1990 wird nicht übertroffen. Damals gingen über 200 Spieler/ innen bei der Stadtmeisterschaft im Squash an den Start. Gleichwohl ist das Teilnehmerfeld bei der zehnten Auflage um den Germania-Cup beachtlich.
„Wir sind erneut an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen. Zum Jubiläum war die Nachfrage besonders groß, in fast allen Klassen gibt es Reservelisten". freut sich Organisator Bernd Adamaschek über den enormen Zuspruch. Nichts geht mehr.
Gespielt wird am Wochenende im Squashcenter an der Steinfurter Straße in elf Klassen. Der besondere Reiz liegt wohl auch darin, dass diese Titelkämpfe ausschließlich auf Münster bezogen sind. Wer daran teilnehmen möchte, muss entweder hier
wohnen oder in Münster arbeiten oder einem münsterischen Verein angehören oder eben hier studieren.
In sechs Herren-Klassen werden Titel vergeben, in den unteren kommen vornehmlich jene auf ihre Kosten, die diese Sportart noch nicht so sehr gut beherrschen. In der A- Klasse sind die Ligaspieler unter sich. Wobei es Samstag und Sonntag eine gewisse Überschneidung gibt, weil der Zweitligist seine beiden letzten Heimspiele absolviert. Mit Christian Buschmann und Christian Meyer gehen dennoch zwei Spieler dieser Mannschaft bei der Stadtmeisterschaften an den Start, jeder von ihnen kommt in einer Begegnung der zweithöchsten deutschen Klasse zum Einsatz.
Schließlich möchte Christian Buschmann seinen Titel verteidigen, im letzten Jahr gewann er das Finale gegen Andreas Bisschop. Er ist erneut an Nummer eins gesetzt vor Christian Meyer, Thomas Schmidt (1. Squashclub) und Ralf Rüdebusch (Squashboard]. In der Damen A-Klasse hat auch Titelverteidigerin Britta Johannsen gemeldet, ihre härteste Konkurrentin wird vermutlich Cordula Pfannschmidt sein, die Nummer eins des Regionalligateams. „Bis auf zwei Ausnahmen ist unsere erste Mannschaft da unter sich, aber in den übrigen Klassen gibt es ein breites Spektrum", glaubt Bernd Adamaschek.
Die Titelkämpfe beginnen Freitag um 15 Uhr, Samstag um 9 Uhr und Sonntag um 11 Uhr. Das Endspiel der Damen ist für 16 Uhr angesetzt, anschließend ermitteln die Herren den Stadtmeister.
Bericht der Westfälischen Nachrichten


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