Münster (Eig. Her.). Das „ewige“ Duell der Christians bildete auch in diesem Jahr den Höhepunkt des Germania-Cups, der münsterschen Squash-Meisterschaft. Christian Buschmann, der Sieger von 1991 und 1992, gegen Christian Meyer, den Titelverteidiger, hieß die erwartete Neuauflage des Finales des letzten Jahres.
ach hart umkämpften fünf Sätzen wurde ' Christian Buschmann zum dritten Mal münsterscher Stadtmeister. Bei den Damen setzte sich ebenfalls in einer Neuauflage des Vorjahresfinales Britta Johannsen gegen Leni Stöppelmann durch.
Ohne Satzverlust erreichten die Herren A-Finalisten das Endspiel. Beide Squasher aus der „Zweiten“ des 1. SQCM 77 möchten in das Bundesligateam, schon deshalb hoch motiviert begannen beide recht nervös. Besonders Christian Meyer, der 5:1 in Front lag, wollte „Zauberbälle“ spielen: „Im Halbfinale gab ich nur drei Punkte ab, ich dachte wohl es läuft so weiter.“ Der Satz ging schließlich mit 9:7 an seinen Freund Buschmann, der weniger schön aber effektiv spielte.
Im zweiten Durchgang kontrollierte Christian Buschmann das Spiel und gewann ihn sicher mit 9:6. Dann konterte Meyer, der durch gute Longlinebälle den Satzausgleich (9:1 und 9:6) erkämpfte. Im fünften Satz ging es beim Spielstand von 3:3 lange Zeit hin und her, ohne dass einer punkten konnte. Schließlich schlug Buschmann einige bundesligareife Bälle und gewann den entscheidenden Satz mit 9:6. „Ich bin. jetzt echt glücklich. - 91 und 92 war Christian nicht dabei, deshalb zählt diese Meisterschaft für mich besonders“, sagte der 24jährige.
„Bei den Damen läuft alles nach Plan.“ Organisator Bernd Adamaschek hatte die drei Halbfinalistinnen, Britta Johannsen, Lenni Stöppelmann und Renate Krawietz (alle SQCM) auch auf eins bis drei gesetzt. Die einzige Überraschung war der Verschlussrunden-Einzug der 18-jährigen Julia Telaar, die sich mit 3:2 gegen Christine Flöter aus dem Regionalliga-Team behauptete.
Nur in der Damen-B-Konkurrenz ging der Titel nicht an den 1. SQCM. Heike Albrink, die für OSC Dülmen spielt, konnte sich im Endspiel gegen Nicole Frieler vom Squashboard durchsetzen. Andy Bisschop gewann die Konkurrenz der Senioren.
„Mit 128 Teilnehmern in acht Klassen, der Party und den zwei Bundesligaspielen ist uns zum elften Mal eine runde Sache gelungen“, zog Adamaschek nach dem letztem Schlag zufrieden Bilanz, dann genoss auch er nach drei Turniertagen das Freibier.

Finalteilnehmer auf einem Blick: Christian Meyer (links), Christian Buschmann, Leni Stöppelmann (links), Britta Johannsen
Finalspiele der Stadtmeisterschaften:
Herren, A-Klasse: Christian Buschmann (1. SQC Münster) - Christian Meyer (1. SQC Münster) 3:2.
B-Klasse: Thomas Stöppelmann (1. SQC Münster) - Thorsten Surberg (1. SQC Münster) 3:1.
C-Klasse: Andreas Thiedemann (1. SQC Münster) - Michael Löwer (1. SQC Münster) 3:1.
D-Klasse: Christian Lemke (1. SQC Münster) - Rafael Schulte-Vorwick (1. SQC Münster) 3:1.
Senioren: Andy Bisschop (1. SQC Münster) - Detlef Achterholt (1. SQC Münster) 3:1.
Damen, A-Klasse: Britta Johannsen (1. SQC Münster) - Leni Stöppelmann (1. SQC Münster) 3:0.
B-Klasse: Heike Albrink (OSC Dülmen) - Nicole Frieler (Squashboard) 3:0.
C-Klasse: Marianne Tobicke (1. SQC Münster) - Birgit Frücht (1. SQC Münster) 3:0.
Bericht der Westfälischen Nachrichten


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