Münster. Aller Anfang ist bekanntlich schwer, und entsprechend mühsam kamen die vom Squashboard Münster wiederbelebten Stadtmeisterschaften aus den Startlöchern. Am Wochenende fanden die Titelkämpfe im Squashcenter an der Borkstraße unter Ausschluss der Öffentlichkeit und aus Sicht der Veranstalter nahezu ohne Konkurrenz aus anderen münsterischen Vereinen statt.
„Das ist sehr schade und ich verstehe es auch nicht so recht“, resümierte Mitorganisator Ralf Brandt ein wenig enttäuscht. „Wir haben die anderen Vereine angesprochen und Turnierplakate ausgehängt.“ Die Zukunft des Turniers stehe damit allerdings nicht in Gefahr. „Wir werden versuchen, die Meisterschaft in den kommenden Jahren zu etablieren.“
Um diesen Wunsch auch nach außen hin zu dokumentieren, sind die Premieren-Sieger mit Wanderpokalen ausgestattet worden, die im kommenden Jahr wieder zur Disposition stehen. Sportlich profitierte natürlich Squashboard Münster von der quantitativ überschaubaren Konkurrenz und heimste mangels Gegenwehr alle Titel ein. In der Herren-A-Klasse setzte sich Markus Knäpper durch. Er siegte im Endspiel souverän gegen Klaus Burgholz. In der Damen-Konkurrenz setzte sich ebenso ungefährdet in dem vierköpfigen Starterfeld durch. Der Titel in der Herren-B-Konkurrenz ging an Werner Zellien.
Für die Folge-Meisterschaften gehen die Veranstalter optimistisch zu Werke. „Wir hoffen dann auf die Teilnahme der anderen Vereine, damit auch wieder von einer Stadtmeisterschaft gesprochen werden kann“. Das Turnier sieht sich ein klein wenig in Tradition des 1997 zuletzt ausgetragenen Germania-Cups. „Zurzeit gibt es keine geschlossenen Stadtmeisterschaften mehr“, sah Ralf Brandt eine Lücke im Veranstaltungskalender. Die Münster-Open im Sommer sind als offene Meisterschaft ausgeschrieben. Und auch die Renaissance des ehemaligen Germania-Cups, der Ende Januar als Iserlohner-Cup zu neuem Leben erwachen soll, wird in Form eines über die Stadtgrenzen hinaus offenen Turniers durchgeführt.
Bericht der Westfälischen Nachrichten


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