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Squash: Guter Sport beim SQCM-Turnier
Squash: Guter Sport beim SQCM-Turnier

WN: Klasse statt Masse

Münster. Nicht einmal der kräftige Schluck Bier vor dem Endspiel konnte Markus Knäpper auf­halten. Souverän gewann der Oberligaspie­ler vom Squashboard Münster den 1. Iserloh­ner Cup und darf sich nun zumindest inoffi­zieller Stadtmeister Münsters nennen. „Der Markus steht im Moment über allen“, zeigte sich Veranstalter Bernd Adamaschek nach dem kla­ren 3:0-Finalsieg über den an Nummer zwei ge­setzten Christian Meyer vom SQC Münster nicht überrascht.

Überraschungen blieben bei der Veranstal­tung, die die Wiederauf­lage des traditionellen Germania Cups darstellt, sowieso aus. In der Kon­kurrenz der Herren A, bei der elf Teilnehmer an den Start gegangen wa­ren, standen alle vier ge­setzten Spieler im Halbfinale. Ralph Lenz (Squashboard) musste

sich dort Markus Knäpper geschlagen geben, während Squashboards Klaus Burgholz Christi­an Meyer unterlag.

Auch im 16-köpfigen Feld der Herren B setzten sich die Favoriten durch. Roland Hambrinker (SQCM) und Mathi­as Lichte (Sportpark Ro­xel) bezwangen im Halbfinale Michael Goldberg (CSC Münster) und Al­bert Böwering (SQCM). Im Finale hatte dann Mathias Lichte das bes­sere Ende für sich. Mit 3:1 gab er Roland Hambrinker das Nachsehen.

Zwei kurzfristige Ab­sagen am Morgen sorgten für einen anstrengen­den Damenwettbewerb. Nur noch sechs Spiele­rinnen meldeten sich spielbereit, was die Turnierleitung dazu veranlasste, den Modus so zu ändern, dass alle Damen gegeneinander spielen mussten. Das bedeutete fünf Partien pro Spiele­rin. Am besten verkraf­tete diese Strapazen Ju­lia Telaar vom SQCM, die alle Spiele souverän gewann. Mit nur einer Niederlage gegen die Turniersiegerin wurde Squashboards Beate Böing Zweite.

Trotz der voraussehbaren Ergebnisse war Bernd Adamaschek am Ende des Turnieres sehr zufrieden: „Nach der zweijährigen Pause seit dem letzten Germania Cup haben wir praktisch bei Null angefangen. Uns ist dabei ein hervorra­gender Start geglückt, wobei ich mir allerdings ein größeres Damenfeid gewünscht hätte.“ Mit insgesamt 33 Akteuren lag man dennoch im Be­reich der Zielsetzung, die gezeigten Leistungen waren qualitativ hochwertig. Das sah wohl auch der Sponsor so, der bereits die zweite Aufla­ge im nächsten Jahr ga­rantierte. Der Sieger wird dann auch einen of­fiziellen Titel tragen dür­fen. Bernd Adamaschek: „Dann wird hier der Münsterland-Meister ge­kürt."

Überraschend souverän, Siueger beim Iserlohner Cup: Markus Knäpper und Julia Telaar

Überraschend souverän, aber nicht überraschend Sieger beim Iserlohner Cup im Squash: Markus Knäpper und Julia Telaar

Bericht der Westfälischen Nachrichten - Von Frank Finkbeiner

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