Münster. Der 13. Racket-Triathlon um den „McDonald’s-Cup“ geht als einer der spannendsten in die Geschichte ein. Daran hatten vor allem die Damen großen Anteil. Nach zwei harten Tagen durfte am Ende die Münsteranerin Tanja Scheer (Squashboard) jubeln. „Das war nicht zu erwarten, Tanja hat mit sehr starken Leistungen die Disziplinen Squash und Tennis für sich entschieden und verdient gewonnen“, resümierte Turnierleiter Bernd Adamaschek.
Die Entscheidung fiel erst im letzten Spiel der Veranstaltung im Squash. Gegen die neunmalige Seriensiegerin Karen Voltmann aus Gütersloh behauptete sich Tanja Scheer nach 75 Minuten, den letzten Satz entschied sie mit 10:8 für sich und kam auf 573 Punkte. Die Gütersloherin musste sich diesmal mit Rang zwei begnügen (543). Tanja Scheer bezwang auf dem Weg zum Titel vier Spielerinnen aus der Squash-Bundesliga. Auf Rang drei landetet Heike Voigt (Smash Betzdorf, 539) vor Britta Johannsen (1. Squashclub Münster, 472), Störte Becker (St. Augustin, 465) und Tanja Dönnecke (Gütersloh, 455).
Bei den Herren siegte Thomas Knaack (Betzdorf, 509), der Badminton-Spezialist verwies Uli Schlepphorst (Herford, 481) und Meinolf Krome (Steinheim, 471) auf die Plätze, Bester Münsteraner war Thomas Revermann (TG, 454), der im Tennis Platz eins belegte. Andreas Bisschop (1. Squashclub), mit 41 Jahren ältester Teilnehmer, landete auf Platz elf (386). Im B-Feld siegte Markus Wagener vor Reinhard Althoff und Andreas Meyer-Ondereyck.

Sieger des 13. Racket-Triathlons: Thomas Knaack und Tanja Scheer
Bericht der Westfälischen Nachrichten


Kommentar schreiben