Münster. Wenn am Samstagmittag das erste Spiel beginnt, dann wandert als Erstes ein völlig zerfledderter Termin-Kalender in den Papierkorb. Im Vorfeld des Squashturnieres um den Iserlohner Cup im Squashcenter an der Steinfurter Straße hatte Bernd Adamaschek vom Veranstalterverein SQC Münster seine liebe Mühe, einen geeigneten Termin für die dritte Ausspielung dieser Münsterlandmeisterschaften zu finden.
Nachdem ob des überfüllten Rahmenterminkalenders ein optimaler Zeitpunkt ohnehin nicht zu finden war, ging es schließlich darum, einen zumindest halbwegs vertretbaren Termin zu finden. Am spielfreien Samstag stehen jetzt „nur“ noch die NRW- Meisterschaften in Mülheim/ Ruhr auf dem Konkurrenzprogramm. „Das ist nicht glücklich, aber noch vertretbar“, ist Adamaschek letztlich mit der Ansetzung zufrieden. Zwar wird Bundesligaspielerin Eva Brauckmann den NRW-Jugend-Meisterschaften pflichtgemäß den Vorzug vor dem Wettkampf auf den eigenen Courts geben, aber dennoch wird an der Steinfurter-Straße ein qualitativ wie quantitativ starkes Feld Zusammenkommen.
Ab 12 Uhr spielen insgesamt 44 Squashspieler um die Titel in einem Herren-A- Feld (acht Spieler), B-Feld (24) und einer Damenkonkurrenz mit 12 Teilnehmerinnen. Titelverteidiger und Top-Favoriten sind dabei die Lokalmatadoren Markus Knäpper und Tanja Kaulfuß.
Vor allem Knäpper dürfte leichtes Spiel haben, seinen Vorjahressieg zu wiederholen. „Es gibt im Umkreis von 50 Kilometern einfach niemanden, der Markus gefährden könnte“, beurteilt Adamaschek die Chancen, auf einen Überraschungscoup sehr zurückhaltend. Mit Andreas Kaulfuß schickt der Lokalrivale Squashboard Münster noch einen der aussichtsreichsten Herausforderer ins Rennen. Etwas mehr Gegenwehr hat Tanja Kaulfuß zu erwarten, die es unter anderem mit ihren Partnerinnen aus dem Bundesligateam des SQCM, Nicole Weber und Cornelie Majrchzak, zu tun bekommt. Aus der Regionalliga-Reserve greift Christa Flöter in den Titelkampf ein, Squashboard ist durch Beate Böing, ebenfalls Regionalliga, vertreten.
Das Turnier wird als Eintagesveranstaltung über die Runden gebracht. „Das entspricht dem Zeitgeist. Mehrtägige Turniere will heute keiner mehr mitmachen“, beugt sich Adamaschek mit dieser Planung den aktuellen Gepflogenheiten. Die Finalspiele werden gegen 19 Uhr absolviert.

Beate Böing vom Regionalligisten Squashboard fordert die Erstliga-Spielerinnen des SQCM
Bericht der Westfälischen Nachrichten


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